Makrofotografie / Macro photography

Das Universum der Springspinnen / The universe of jumping spiders

 
 

Der Beutefang

Ist das potentielle Opfer einmal anvisiert wird es verfolgt bis die Sprungdistanz erreicht ist. Die Springspinne hält kurz inne um ihr Sicherungsseil zu verankern, dann setzt sie zum Sprung an. Sobald Kontakt mit der Beute gemacht ist, beisst die Spinne sofort zu und injiziert ihr schnell wirkendes Gift.

Dem Opfer bleibt kaum Zeit zu reagieren, das Gift macht es beinahe sofort bewegungsunfähig, was jeden Fluchtversuch unterbindet. Ein weiterer wichtiger Faktor der das Jagdverhalten der Spring-spinnen erst ermöglicht. Die Beute kann dabei durchaus viel grösser sein als die Spinne selbst.

Die Präferenzen bei den Beutetieren variieren von Art zu Art. Von Fliegen, Faltern und Ameisen über Insektenlarven bis zu anderen Spinnen findet jede Springspinnenart ihre Nische. Die verblüffend vielfältigen Jagdstrategien spiegeln dies wider. Eine Art hat sich z. B. darauf spezialisiert netzbauenden Spinnen die Mahlzeit zu stehlen, und falls nicht vorsichtig genug, den Eigentümer gleich mit; eine andere wiederum bevorzugt Moskitos, die kürzlich Blut gesaugt haben.


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